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Spanien, die erneuerbaren Energien und das Kyoto-Protokoll |
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Geschrieben von Thomas Mader
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Mittwoch, 16. November 2005 |
 Wind als Zukunftsenergieträger
Spaniens Regierung hat ihren ursprünglichen Plan, bis 2011 etwa 13 Gigawatt Windkraft zu installieren, revidiert. Nun sollen, so sieht es der "Plan de Energias Renovables" vor, bis 2010 bereits 20 Gigawatt (oder 20.000 Megawatt) installiert werden.
Nicht nur in Deutschland, Dänemark oder Indien, sondern auch in Spanien ist Windenergie die zur Zeit erfolgreichste aller erneuerbaren Energiequellen. In den letzten Jahren wurde Spaniens Windkraft von 2000 auf 7000 Megawatt massiv ausgebaut. Die Biomasse soll bis 2010 von 344 Megawatt auf 2000 zulegen und die Photovoltaik und die Hochtemperatur-Solarthermie von 37 auf 900 Megawatt.
Die spanischen Energieverbraucher zahlen für diesen Ausbau etwa fünf
Milliarden Euro, sagt der Industrieminister. Das sind 0,6 Prozent der
Stromkosten eines Jahres. Von 1997 bis 2003 war der Anteil der
erneuerbaren Energien in Spanien zurückgegangen. Aber seit 2003 steigt
er wieder. Das verlangt auch das Kyoto-Protokoll, wo sich Spanien
verpflichtet hat, gegenüber 1990 bis 2012 die CO2-Emissionen um 15
Prozent zu reduzieren. In Wirklichkeit aber sind sie bis 2004 um 40
Prozent gestiegen. Jetzt sollen die erneuerbaren Energien helfen.
Spanien ist ähnlich wie Deutschland zu 80 Prozent seiner
Energieversorgung abhängig vom Import. Bis 2010 will Spanien 30 Prozent
seines Stroms und 12 Prozent seiner Gesamtenergie aus erneuerbaren
Quellen gewinnen. gefunden auf www.oekonews.at/
Quelle: © Dr. Franz und Bigi Alt / Sonnenseite.com
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